Wieder Vertrauen – Therapieangebot zur Stärkung der Elternkompetenz



Das Bild des Eltern-werdens ist oft eines des absoluten Glücks und der völligen Harmonie. Was aber wenn der Start ins Leben nicht ganz so läuft wie erwartet? Was wenn es zu früh losgeht mit den Wehen, wenn die Ärzte aus Sorge um Mutter oder Kind dazu raten, das Baby schon frühzeitig auf die Welt zu holen? Was wenn aus der gewünschten „sanften Geburt“ ein Notkaiserschnitt wurde? Wenn das Neugeborene krank ist oder nicht gut trinken kann? Was wenn das erste Kuscheln nicht direkt nach der Geburt stattfinden kann, sondern vielleicht erst Stunden später auf einer Intensivstation wo massenhaft technische Geräte stehen und Alarme bimmeln?

Aber auch wenn nichts von diesen belastenden Ereignissen eintritt, die Geburt problemlos verläuft und sich die neue Familie nach wenigen Tagen zu Hause befindet, ist der Start manchmal nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Müdigkeit, Unsicherheit, Ratschläge von vielen Seiten und der große Wunsch „doch nur alles richtig zu machen“ üben in vielen Fällen einen großen Druck auf die Mütter und Väter aus. Manchmal bringt die Sorge die Eltern näher zusammen, manchmal kommt es aber auch dazu, dass die Sorge und Unsicherheit so groß ist, dass der gemeinsame Weg nicht gleich gefunden wird.

Das Unterstützungsangebot findet in Einzel- oder Paarsitzungen statt und hat zum Ziel ressourcenorientiert und stärkend bestehende Schwierigkeiten im Alltag zu bewältigen sowie mögliche belastende Erfahrungen in die Lebensbiografie einzuordnen. Mein Anliegen ist es, Müttern und/oder Vätern in dieser Zeit zu helfen, gut in ihre Elternrolle zu finden und das Vertrauen in ihre Eltern-Kompetenz zu stärken.